Braucht man Welpenfutter???

30. April 2009 by admin

Na? Wie viele sagen denn jetzt: “Ja, natürlich! Gerade im Wachstum braucht der Welpe ja ausreichend Mineralien und Vitamine, Eiweiß und vor allem Calcium!” Und ich sage, ja, das stimmt, aber dennoch brauchen Welpen kein Welpenfutter…

Ich kehre wieder einmal zurück zur Natur, zu den Ursprüngen unserer Hunde, zu dem Wolf…

Was bekommen denn die Wolfswelpen zu fressen? Hervorgewürgten Nahrungsbrei der adulten Tiere, der Mutter, des Vaters und auch von dem einen oder anderen Babysitter, meist Jungwölfe, die diesen Part ganz gern übernehmen…

Dieser Nahrungsbrei enthält genau das, was auch die erwachsenen Wölfe zu sich nehmen, da wird nicht im Wolf selektiert und ein besonders hoher Knorpel- oder Knochenanteil vervorgewürgt. Nun kann man natürlich sagen, daß das für den Wolf ja auch richtig ist. Sind ja schließlich Wölfe. Unsere domestizierten Hunde sind ja optisch und anatomisch eine ganze Ecke “anders” als der Wolf. Das ist auch richtig, dennoch ist der Bedarf an bestimmten Nahrungsbestandteilen nicht großartig unterschiedlich.

Viele Leute meinen, daß man gerade großwüchsige Rassen, wie Doggen, Irish Wolfhounds, Mastinos undbedingt mit einem reichhaltigen Welpenfutter ernähren sollte und zwar das ganze erste Lebensjahr! Ich kann davon nur abraten, denn durch das Welpenfutter kommt es zu einem zu schnellen Wachstum und das Skelett und die Gelenke des Hundes sind damit schlicht überfordert und Gelenkprobleme, HD, Wirbelsäulenschäden sind keine seltene Folge davon. Ich habe schon von einigen Hundehaltern großer Rassen gehört, daß sie ihrem Hund nur was Gutes tun wollten, sie haben sich ausführlich erkundigt und beraten lassen, haben das beste Futter für ihren Hund gekauft und es guten Gewissens gefüttert, der Hund wuchs und gedieh und sah blendend aus, hatte leuchtende Augen und glänzendes Fell und irgendwann stürzte er beim Spiel oder fing auf langen Spaziergängen an zu humpeln und nun gehen diese Hundehalter regelmäßig für schmerzlindernde Spritzen zum Tierarzt oder zur Hundephysiotherapie… Diagnose oftmals: zu schnelles Wachstum.

Das ist schade und vor allem so unnötig. Welpenfutter sollte man, meiner Meinung nach, nicht länger geben, als die ersten 3 Monate und dann zu einem Futter für adulte Hunde wechseln (am besten getreidefrei oder mit einem sehr geringen Getreideanteil). Mit diesem Futter wachsen die Hunde zwar langsamer, aber dafür sehr viel gleichmäßiger, Knochen und Gelenke haben mehr Zeit sich an das wachsende Gewicht anzupassen und sich zu entwickeln und werden nicht überlastet. Hunde die so gefüttert werden bekommen alles, was sie brauchen und entwickeln ein gesundes und belastbares Skelett, was einem des Menschen bester Freund meist auch mit einem langen und gesunden Leben dankt! ;) Die Befürchtung, der Hund könne dadurch kleiner bleiben, ist völlig unbegründet. Die endgültige Größe eine Hundes ist genetisch festgelegt. Nur eine gravierende Mangelernährung oder eine lange Hungersnot könnte dazu führen, daß das Wachstum des Hundes gestört wird und er seine endgültige Größe nicht erreicht.

Für schöne und gepflegte Zähne gibt es im Übrigen nichts besseres als öfter mal einen weichen, fleischigen Knochen oder ein knorpeliges Stück Fleisch (Kalbsbrustbein, Kehlkopf, Luftröhre). Kein Kauknochen aus dem Zoofachhandel kommt auch nur annährend daran! Dann bekommt der Hund garantiert keine Probleme mit Zahnstein und er wird Frauchen oder Herrchen dafür noch mehr lieben, als sowiso schon! ;)

Leggaaaaaa!!! *schmatz*

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jetzt geht es in die heiße Phase…

23. April 2009 by admin

…meine Abschlußprüfung für das Studium der Hundepsychologie rückt näher! Am 09.05. um 9.00 Uhr dürft Ihr alle an mich denken und fest die Däumchen drücken, denn da sitze ich dann in Bad Bramstedt vor meiner Prüfung und hoffe, daß ich die locker und erfolgreich bewältige.

Zum Glück nimmt meine Mutter gerade sehr oft meine beiden Zwerge, so daß ich Zeit habe zu lernen und mich auf die Prüfung vorzubereiten.

Und dann geht es daran, meine Praxis zu planen. Das habe ich bisher schon teilweise getan, ich habe schon einen Büroraum und auch ein Grundstück für die eine oder andere Therapie, auch eine Internet-Domaine, der Name wird dann auch bald bekannt gegeben ;) … Sehr spannend und ich freue mich schon total darauf! Endlich werde ich einen Beruf ausüben, der mich erfüllt! Ich bin sehr gespannt, wie meine Praxis anläuft, wie viele Klienten und nwas für Fälle ich haben werde…

Außerdem möchte ich mich gern ehrenamtlich um schwer zu vermittelnde Hunde im Tierheim kümmern und mit ihnen arbeiten um ihre Chance zu erhöhen, ein schönes neues Zuhause zu finden.

Ich kann es kaum abwarten, aber jetzt steht erst mal die Prüfung an und dann geht`s weiter! :)

Diesen folgenden Artikel habe ich mit der Bitte um Weitergabe gelesen. Ich finde das, was dort steht sehr richtig und halte es für sinnvoll und wichtig diese Infos weiter zu geben. Es handelt sich um die, als so harmlos betitelten Sprühhalsbänder. Wie harmlos diese Dinger wirklich sind und wie unsinnig und überflüssig, das könnt ihr hier nun nachlesen,

Greetz, Chrissy

Köpfchen statt Knöpfchen…


…das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt… und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll… und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:

Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!

Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rhodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären… Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn man Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.

Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlesäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist…

Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

© Clarissa v. Reinhardt
animal learn

P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt.

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…manchmal hab ich ein schlechtes Gewissen…

22. April 2009 by admin

…wenn ich daran denke, was ich aus Miller alles hätte raus holen können, wenn ich damals schon all das gewußt hätte, was ich heute weiß! Ich hätte ihm so viel beibringen und ihn fördern können…

Aber auch so war er ja kein unglücklicher Hund, obgleich er “nur” Familienhund, Freund und Begleiter und Spielkamerad war. Ich glaube sogar, er war sehr zufrieden.

Hier in der Nachbarschaft wohnt eine Frau mit einer Dogge. Diese Dogge ist etwa 1 1/2 Jahre alt und hört gut, ist ziemlich gelassen… Jedes Mal, wenn ich diese Frau treffe und sie sieht, daß Maidie noch immer an der Schleppleine (oder wie zur Zeit sogar an der Taillenleine) ist, fragt sie mich erstaunt: “Hört sie immer noch nicht?” mit dazu hoch gezogenen Augenbrauen. Daß das nicht unbedingt das Problem ist, ist zu müßig zu erklären, ich hab es mal versucht, aber ich glaube in ihren Augen sind das nur Ausreden, neben ihrem wohlerzogenen Kalb.

Aber hier möchte ich es mal versuchen: Nun, es gibt sehr individuelle Unterschiede bei unseren Haushunden, nicht nur optisch sind sie je nach Rasse sehr unterschiedlich, sondern sie haben auch rassebedingte Wesenszüge und Charakteranlagen und dazu kommen dann noch die individuellen persönlichen Unterschiede… Man kann also eine Dogge nicht mit einem Jack Russel vergleichen, einen Border Collie nicht mit einem Dackel und einen Kangal nicht mit einem Labrador. Klingt logisch, nicht? Es gibt Hunde, die rassebedingt schon eine gewisse selbstständige Handlungsbereitschaft haben, wie z.B. die Herdenschutzhunde, also der oben genannte Kangal. Gezüchtet, um sich in eine Herde zu integrieren und diese zu bewachen und zu beschützen. Wenn der Herde nun also Gefahr droht, wäre es ja sehr unpraktisch, wenn der Kangal erst abwartet, was Herrchen dazu meint und ob er einen Befehl erteilt, zumal Herrchen in diesen Situationen oft im Bett liegt und schläft, während die Hunde die Tiere bewachen! In Osteuropa sind die Halter dieser Hunde übrigens fähig, anhand des Bellens ihrer Herdenschutzhunde zu erkennen, ob die Gefahr ein Bär, Wölfe oder Viehdiebe sind! Faszinierend, nicht?

Aber ich schweife ab. Es geht nach wie vor um die Eigenschaften, die verschiedene Hunderassen nun rassebedingt mitbringen. Der Herdenschutzhund ist also sehr selbstständig und wachsam und als Familienhund denkbar ungeeignet.

Ein Border Collie ist der klassische Hütehund, voller Temperament und Energie, lernbegierig und sehr unterordnungsbereit. Reagiert auf Fingerzeig und die leisesten Pfiffe… Ein Arbeitshund, der Aufgaben und Beschäftigung braucht, sonst sucht er sich eine und die kann Herrchen und Frauchen dann unter Umständen ungewöhnlich lästig sein, wenn er zum Beispiel die frisch aufgehängte Wäsche von der Wäschespinne rupft oder die spielenden Kinder nicht mehr aus dem Sandkasten lässt… ;)

Die Terrier, quirlig, temperamentvoll, laut und völlig angstfrei. Eigensinnig und stur, aber sehr pfiffig und erfinderisch um zu erreichen, was sie möchten. Kleine Hunde aber eine große Aufgabe! Man muss schon sehr konsequent, geduldig und ausgegliechen sein, um sie zu erziehen. Und auch wenn vielen Haltern dieser Hunde das nicht vollständig oder sogar nur ansatzweise gelingt, werden diese kleinen Kerlchen geliebt und vergöttert ohne Ende, weil auch sie etwas ganz besonderes haben…

Nun ja, worauf ich eigentlich zurückkommen möchte ist, daß Hunde, die so verschieden sind, eben auch unterschiedlich erzogen werden und eben auch unterschiedlich lange brauchen um zu lernen, zu verstehen und zu folgen. Die einen folgen schneller, weil sie sich viel mehr am Menschen orientieren, nur darauf aus sind, seinem Menschen jeden Wunsch von den Augen abzulesen und zu erfüllen, weil das für sie das Allergrößte und Tollste ist, ich nenne sie mal Variante 1. Und für wieder andere Hunde, Variante 2, ist es viel wichtiger, alles in der Umgebung aufzusaugen und zu beobachten, nichts zu verpassen, an allem teilzuhaben und selbstbewußt und selbstständig die Gegend abzuchecken und das Gartentor zu kontrollieren. Bei dieser 2. Variante, zu denen auch meine Maidie gehört, muss man sich einiges einfallen lassen, um sie davon zu überzeugen, daß es für sie besser und sinnvoll ist, sich an ihrem Menschen zu orientieren und die Kontrolle an seinen Menschen abzugeben und nicht selbst alles kontrollieren zu wollen. Diese Maßnahmen sind bei mir nun die Taillenleine und die Schleppleine. Dementsprechend dauert die Erziehung eben auch länger, als bei Hunden der Variante 1.

Klingt doch völlig einleuchtend, oder? Ich kann nur sagen, daß ich noch nie mit einem meiner Hunde so gezielt und konsequent und geduldig und ausdauernd gearbeitet habe, wie mit Maidie und sie trotzdem einfach leichter zu erziehen waren. Wäre Maidie ein Labrador oder ein deutscher Schäferhund, könnte ich vermutlich schon die Begleithundeprüfung mit ihr ablegen! ;)

Allerdings habe ich immernoch den starken Verdacht, daß in der Welpenzeit beim Züchter einfach viel versäumt wurde und das kann selbst mit noch so gutem und erfolgreichem Training nicht mehr korrigiert werden, denn geprägtes Verhalten ist eine sehr nachhaltige Form von Lernen und wirkt sich auf das ganze Leben aus. Maidie zeigt immer wieder, daß sie sich am Menschen nicht orientieren kann und will und daß das geprägt ist, ist sehr wahrscheinlich… :(

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…Zeit für Veränderung…

18. April 2009 by admin

…also bis die Maidie ganz ohne Leine laufen wird, wird es dauern. Zur Zeit ist ja ohnehin Leinenpflicht, was ich auch für sehr richtig halte. Mir ist aufgefallen, daß selbst die Schleppleine Maidie zu viel Raum gibt um alles abzuchecken und selbst zu bestimmen. Maidie war von Anfang an sehr ernergisch und hat versucht ihr Umfeld und uns zu kontrollieren. Ich hätte nicht gedacht, daß schon Welpen sich in der Hierarchie so nach oben boxen wollen.

Nun schränke ich Maidies Freiraum für eine gewisse Zeit vorläufig sehr ein. Es geht nicht, daß sie uns kontrollieren will und den Ton angibt. Sie muss die Kontrolle abgeben und sich an uns orientieren und nicht umgekehrt. Zu dem Zweck habe ich sie nun auf Spaziergängen und auch zeitweise im Haus an der Hüftleine. Eine Leine, die ich mir um meine Hüften schlinge und an ihrem Halsband befestigt. So lernt sie, sich an mir zu orientieren und zu folgen. Ich mache auf Spaziergängen häufig Richtungswechsel (ähnlich wie beim Ignoranten Gehen), laufe im Slalom umd diverse Hindernisse, klettere über Hindernisse und Maidie muss folgen. Und es macht Ihr auch Spass. So ein Spaziergang fordert sie sehr, aber schon jetzt, nach zwei Tagen Training sehe ich, daß sie viel mehr auf mich achtet, mich immer wieder anschaut, sie zeigt mehr Respekt und ist folgsamer! Ich denke so kommen wir sehr gut voran!

Aber unser kleiner Kontrollfreak kann auch ganz kuschlig sein! ;)

My older sister, christine, began writing and drawing her own tales of gertie, betsy, https://pro-essay-writer.com/ and sally
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…nun hab ich also nicht nur einen portugiesischen Wasserhund…

16. April 2009 by admin

…sondern auch noch einen “First Dog”! Wer hätte das gedacht? Und plötzlich kann so gut wie jeder was mit der Hunderasse anfangen! (”Ach DAS ist ein portugiesischer Wasserhund!”)

Aber Obama hat sich für einen tollen Hund entschieden, keine Frage! Seine beiden Töchter werden viel Freude mit ihrem neuen Freund Bo haben!

Ich hoffe nur, daß es nun keinen Boom gibt, das ist immer schlecht für die Rasse… Ich hoffe, daß jeder sich gründlich informiert, was ein Cao de Agua für ein Hund ist, daß er ein Arbeitshund ist, der Aufgaben und Beschäftigung braucht und nicht unbedingt für Anfänger geeignet ist.

Ebenso hoffe ich, daß die Menschen, die diese wunderbare Rasse züchten sich nicht vom Geld locken lassen und die Hundezucht wie bisher weiterhin seriös und gewissenhaft betreiben. Ich bin gespannt, was da nun kommt… spannend wird es allemal.

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…meine Hunde sind Schweine…

13. April 2009 by admin

…nein, ich meine natürlich nicht die mit dem Rüssel und dem Ringelschwänzchen und auch keine umgangssprachlich genannten “Schweinehunde”, also die Bullterrier, ich meine: sie fressen schweinisch! Das war bei Miller so und Maidie saut bei ihren Mahlzeiten auch alles ein.

Miller hat immer ganz akribisch sein Futter selektiert. Während er das Nassfutter hinunterschlang schaffte er es in einem Arbeitsgang die störenden Trockenfutterbrocken rechts und links aus den Lefzen fallen zu lassen. Diese Brocken fielen natürlich nicht zurück in den Napf, sondern großräumig verteilt drum herum und hinterließen, da eingeweicht und klebrig vom Nassfutter, immer gut sichtbare Spuren. So mußte ich nach jeder seiner Mahlzeiten seinen Futterplatz großflächig reinigen.

Und Maidie? Na die bekommt ja nun ihr rohes, in größere und kleinere Stücke geschnittenes Fleisch, versetzt mit Öl, Gemüse und Kräutern. Sie frißt es gern, aber natürlich nicht aus dem Napf! Nein, sie angelt sich die besten Stücke heraus und legt sie erst mal um ihren Napf herum aus, um sie dann der Reihe nach genüsslich schmatzend weg zu mampfen. Ganz besonders schmackhafte Brocken bekommen einen Ehrenplatz auf dem Wohnzimmerteppich (der zum Glück maschinenwaschbar ist!!) und werden im Anschluss verspeist. Die Spuren die diese Mahlzeiten hinterlassen brauche ich wohl nicht genauer zu schildern! Es soll ja tatsächlich Hunde geben, die einfach mit der Nase in ihrem Napf eintauchen und fressen bis sie satt sind oder der Napf leer ist. Meine Hunde machen das irgendwie nicht, sie zelebrieren ihre Mahlzeiten eben anders, auf eine ganz individuelle Art und Weise…

und während ich noch die letzten Spuren von Maidies Mahl im Wohnzimmer beseitige, höre ich sie in der Küche bereits in ihrem Wassernapf buddeln…

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